VR-Plattform für 360°-Inhalte
Mandantenfähige Plattform, die Panoramen an VR-Brillen ausliefert - mit Geräteregistrierung, Echtzeit-Push und lizenzbasiertem Zugriff.
Aufgabe_
Virtual Reality sollte nicht als Einzelanwendung je Kunde entstehen, sondern als betreibbares Produkt: mehrere Mandanten, mehrere Anwendungen und Inhalte, die Vertrieb und Agenturen selbst einspielen - ausgeliefert an Brillen, die beim Nutzer weder vorbereitet noch verwaltet sind.
Ein konkreter Einsatz war die Beratung im Sanitärfachhandel: 360°-Badplanungen, die in der Ausstellung präsentiert und an Fachhandwerker und Endkunden weitergegeben werden.
Umsetzung_
Grundlage ist ein Laravel-Backend mit mandantenfähigem Datenmodell, Rollen und Rechten. Brillen melden sich über eine Geräte-API an und werden per Token mit einem Kundenkonto gekoppelt; Inhalte gehen anschließend über einen eigenen Push-Kanal in Echtzeit an das Gerät. Dafür wurde der Webserver mit Push-Stream- und Auth-Request-Modul so aufgesetzt, dass die Applikation jeden Kanal selbst autorisiert - WebSocket mit Long-Polling als Rückfallebene für ältere Geräte.
Inhalte kommen über Weboberfläche, WebDAV oder Schnittstelle herein, werden auf Integrität und Format geprüft und für die Auslieferung aufbereitet. Lizenzierung, Nutzungsgrenzen und der Ablauf von Zugängen sind Teil des Systems und nicht nachgelagert organisiert.
Der Betrieb war wahlweise in der Cloud oder in der Infrastruktur des Kunden möglich - beide Varianten nutzen denselben Registrierungs- und Ausspielweg.
Ergebnis_
Entstanden ist ein betreibbares Produkt statt einer Einzelanfertigung: Neue Mandanten, Anwendungen und Inhalte ließen sich ohne Eingriff in den Code anlegen, und die zugehörigen Brillen-Apps zogen ihre Konfiguration aus derselben Plattform.